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Ende für A380 bei Lufthansa

Ende für A380 bei Lufthansa
Foto: FredP | Shutterstock
Lufthansa NA -%
04.04.2022 ‧ Alexandra Jarchau

Die Coronakrise hat den MDAX-Konzern Lufthansa schwer getroffen. Jetzt hat die Fluggesellschaft einen Abnehmer für sechs ihrer 14 Airbus A380 gefunden. Ein Analyst rät aber nicht zum Kauf und empfiehlt stattdessen drei andere Aktien aus dem Flugsektor.

Die Lufthansa schreibt den Airbus A380 endgültig ab. Ab Oktober wird die Fluggesellschaft sechs Flugzeuge an den Hersteller zurückverkaufen, wie der Vorstandsvorsitzende Carsten Spohr gegenüber dem Spiegel sagte. Über den Preis haben die beiden Parteien demnach Stillschweigen vereinbart.

Auch von ihren übrigen acht Maschinen will die Lufthansa sich laut Spohr trennen. Dass der Konzern plant, den A380 auszumustern, hatte er bereits im März 2019 verkündet, Details waren bisher jedoch nicht bekannt.

Lufthansa verkleinert Flotte

Der Verkauf reiht sich in die aktuelle Strategie der Lufthansa ein. Im vergangenen Jahr hatte die Fluggesellschaft ihre Flotte bereits um 44 auf 713 Flugzeuge verkleinert. Dadurch sollen das Flugangebot und die Kapazität „an die krisenbedingt voraussichtlich über Jahre verringerte Nachfrage angepasst werden“, heißt es auf der Website des Unternehmens.

Deutsche Lufthansa (WKN: 823212)

Für Lufthansa dürfte sich der Verkauf lohnen – auch wenn bei dem Deal gewiss nicht der ursprüngliche Kaufpreis herausgesprungen ist. Der Airbus A380 ist mit einem Listenpreis von 445,6 Millionen Dollar das teuerste Passagierflugzeug der Welt. Als eines der größten Flugzeuge hat es auch einen besonders hohen Energieverbrauch.

Kursziel 5,20 Euro

Die Energiepreise, die aufgrund des Ukraine-Kriegs in die Höhe schnellen, machen den Fluggesellschaften derzeit zu schaffen. Dadurch trübt der Krieg auch die Hoffnung, dass sich der europäische Luftverkehr nachhaltig von Corona erholen wird.

Willi Ruppricht, ein neuer Analyst der Großbank Barclays, hat die Einstufung für Lufthansa auf „Underweight“ mit einem Kursziel von 5,20 Euro belassen. Stattdessen empfiehlt er Ryanair und Jet2 sowie die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air. Der Grund: Alle drei Unternehmen haben eine stärkere Bilanz.

Ryanair ist auch der Favorit des AKTIONÄR. Die Lufthansa-Aktie bleibt eine Halteposition. Anleger, die weiterhin auf den MDAX-Titel setzen, sollten ihre Position unverändert mit einem Stopp bei 5,20 Euro absichern.

Hinweis auf Interessenkonflikte: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Lufthansa.

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