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BioNTech-Chef Ugur Sahin: „Wir glauben, dass das die Zukunft der Krebstherapie ist“

BioNTech-Chef Ugur Sahin: „Wir glauben, dass das die Zukunft der Krebstherapie ist“
Foto: Getty Images
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Marion Schlegel 07.02.2022 Marion Schlegel

Die Aktie von BioNTech hat sich zuletzt deutlich von ihren im Januar markierten Tiefständen lösen können. Der Befreiungsschlag ist aber noch nicht gelungen. Zum einen belastet, dass immer mehr Länder ihre Corona-Maßnahmen aufgrund der milderen Omikron-Variante zurückfahren. Zum anderen belasten auch jüngste Daten aus Israel.

Die Zahl der Corona-Schwerkranken in Israel ist zuletzt auf den höchsten Stand seit Beginn der Pandemie vor zwei Jahren gesstiegen. Das Gesundheitsministerium teilte am Sonntag mit, 1.263 schwer an Corona erkrankte Patienten würden in Krankenhäusern behandelt. Am Samstag waren bereits 1.229 Schwerkranke gemeldet worden. Den vorherigen Höhepunkt hatte die Zahl vor gut einem Jahr mit rund 1.185 Schwerkranken erreicht.

BioNTech (WKN: A2PSR2)

Für Besorgnis sorgt zudem die Tatsache, dass zwischen 70 und 80 Prozent der Schwererkrankten bereits geimpft waren. Professor Vaakov Jerris, Direktor der Coronavirus-Station des Ichilov-Krankenhauses in Tel Aviv, erklärte hierzu: „Im Moment sind die meisten unserer schweren Fälle geimpft. Sie hatten mindestens drei Injektionen.“ Allerdings sind die meisten Patienten auf der Intensivstation über 60 und viele sind dort aufgrund schwerer Vorerkrankungen.

Nun ist in Israel die vierte Dosis gestartet. Auch in Deutschland wird mit dieser begonnen. Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat sich in der vergangenen Woche für eine zweite Corona-Auffrischimpfung für gesundheitlich besonders gefährdete und exponierte Gruppen ausgesprochen.

Es bleibt dabei: Bei BioNTech rückt nun immer mehr die weitere Pipeline in den Fokus. Biontech-Vorstandschef Ugur Sahin hat hier zuletzt seine Hoffnung bestätigt, mithilfe der mRNA-Technologie neue Therapiemöglichkeiten im Kampf gegen Krebserkrankungen zu entwickeln. „Die Therapie soll einen Rückfall verhindern oder verlangsamen. Das kann die aktuelle Standardtherapie nicht“, sagte Sahin der „Bild“-Zeitung. „Wir glauben, dass das die Zukunft der Krebstherapie ist.“

Derzeit befinden sich in der Pipeline von BioNTech zwei Immuntherapieansätze gegen Krebs in der klinischen Phase zwei. Sie zielen auf die Behandlung von Dickdarm- und schwarzem Hautkrebs.

DER AKTIONÄR bleibt deswegen für die Aktie von BioNTech langfristig sehr zuversichtlich. Wichtig wird nun, dass BioNTech in den kommenden Monaten mit positiven News aus der weiteren Pipeline punkten kann. Die sicheren Einnahmen durch den Corona-Impfstoff sowie die Partnerschaft zum US-Pharmariesen Pfizer sorgen für die nötigen finanziellen Mittel.

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BioNTech und Pfizer.

Die Autorin hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BioNTech.

Hinweis auf Interessenkonflikte: Aktien von BioNTech befinden sich im AKTIONÄR-Depot.

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