ThyssenKrupp: Eine interessante Idee

ThyssenKrupp: Eine interessante Idee
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Maximilian Völkl 20.03.2017, 09:26 Maximilian Völkl

Der Wandel bei ThyssenKrupp ist nach wie vor in vollem Gange. Mit dem Verkauf des amerikanischen Stahlgeschäfts ist ein erster Schritt getan. CEO Heinrich Hiesinger hat bei seinem Plan, einen Technologiekonzern zu schaffen, aber noch einen weiten Weg vor sich. Neben dem Stahlbereich rückt hierbei auch die Marinesparte in den Fokus.

Es geht dabei um einen 1,5 Milliarden Euro schweren Rüstungsauftrag der Bundesregierung. ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) soll gemeinsam mit Lürssen fünf neue Korvetten, das sind kleinere Kriegsschiffe, bauen. Für TKMS ist der Auftrag sehr wichtig, da die Sparte wegen mangelnder Aufträge zuletzt mehr und mehr zum Sorgenkind wurde.

Nun könnte es aber unerwartete Probleme geben. Der Rivale German Naval Yards um Gründer Iskandar Safa will gegen die Vergabe klagen und selbst Teil des Konsortiums werden. Trotz der Androhung gerichtlicher Schritte zeigt sich Safa offen für eine zukünftige Zusammenarbeit. „Mit den geplanten Großaufträgen in Deutschland und anderen europäischen Ländern sowie der Forderung der USA, die Militärbudgets zu erhöhen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die Grundlage für eine Neuordnung der Industrie zu legen", sagte er dem Handelsblatt. Er sei offen für einen Zusammenschluss.

Quelle: Börsenmedien AG

Dabei bleiben

ThyssenKrupp könnte diese Steilvorlage nutzen, um einen Partner für das Rüstungsgeschäft zu finden. Bislang war ein zahlungswilliger Käufer nicht aufzutreiben. Positiv: Zum einen würden die Finanzierungssorgen weiter abnehmen, zum anderen wäre ThyssenKrupp als Summe seiner Einzelteile mehr wert als das aktuelle Konzerngeflecht. Anleger setzen auf den Umbau und bleiben an Bord.


Gibt es in Zukunft noch Banken?

Quelle: Börsenmedien AG

Autor: Brett King
ISBN: 9783864702389
Seiten: 384
Erscheinungsdatum: 04.12.2014
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

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