Lufthansa: Das schmerzt

Lufthansa: Das schmerzt
Foto: Lufthansa
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Thorsten Küfner 11.02.2026, 07:23 Thorsten Küfner

Ausgerechnet nachdem die Lufthansa-Aktie Fahrt aufgenommen und zusätzlich ein frisches Kaufsignal generiert hatte, gibt es Gegenwind aus dem eigenen Haus. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat ihre Mitglieder bei Lufthansa und Lufthansa Cargo zu einem Arbeitsausstand am Donnerstag aufgerufen. Die Aktie gab gestern daraufhin deutlich nach. 

Betroffen von den angekündigten Streiks sind nach Angaben der Gewerkschaft sämtliche Starts von deutschen Flughäfen. Auslöser des Konflikts sind die bislang ohne Ergebnis gebliebenen Gespräche über die betriebliche Altersversorgung der Lufthansa-Piloten beider Gesellschaften. VC-Präsident Andreas Pinheiro erklärte: „Wir hätten eine Eskalation sehr gerne vermieden. Wir waren jederzeit gesprächsbereit und haben mehrfach versucht, Bewegung in die Verhandlungen zu bringen. Dass es nun dennoch zu diesem Streik kommt, liegt in der Verantwortung des Arbeitgebers.“

Bereits Ende September hatten die Mitglieder der VC in einer Urabstimmung grünes Licht für mögliche Arbeitskampfmaßnahmen gegeben. Nicht nur das Cockpit-Personal legt am Donnerstag die Arbeit nieder. Auch die Gewerkschaft UFO (Unabhängige Flugbegleiter Organisation) hat das Kabinenpersonal der Lufthansa zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Hintergrund sind festgefahrene Manteltarifverhandlungen, bei denen es laut UFO insbesondere bei zentralen Fragen der Arbeitsbedingungen keine Fortschritte gebe.

Deutsche Lufthansa (WKN: 823212)

Trotz des Streiks und des jüngsten Kursrückgangs bleibt DER AKTIONÄR für die Lufthansa-Aktie optimistisch gestimmt. Denn im operativen Geschäft läuft es wieder rund. Die Airline arbeitet profitabel. Zudem ist der MDAX-Titel mit einem KGV von lediglich 7 immer noch sehr günstig bewertet. Wer zugreift, sollte die Position unverändert mit einem Stoppkurs bei 6,80 Euro nach unten absichern. 

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