FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Hoffnung auf Fortschritte in den Ukraine-Gesprächen beflügelt den deutschen Aktienmarkt zum Start in die neue Börsenwoche. Der Dax
2,58 Prozent im Plus bei 13 980,11 Zählern. Laut Marktbeobachter Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners gibt es inzwischen an den westlichen Börsen eine "gewisse Hoffnung auf Frieden". Der MDax
Mit den jetzigen Kursgewinnen knüpft der Dax an eine starke Vorwoche an, in der das Börsenbarometer zunächst infolge des Krieges zunächst unter die Marke von 12 500 Punkten abgesackt war, sich dann aber vom Wochentief um rund zehn Prozent erholte. Bereits vor dem Wochenende hatten vorsichtige Hoffnungen auf Bewegung in den Gesprächen zwischen Russland und der Ukraine die Aktienmärkte in Europa gestützt. Kremlsprecher Dmitri Peskow schloss am Sonntag nun ein Treffen von Russlands Präsident Wladimir Putin mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nicht aus.
Die Kämpfe in der Ukraine gingen gleichwohl mit aller Härte weiter. Dabei seien die Einschläge von russischer Seite der Nato-Grenze jetzt schon "bedenklich nahe" gekommen, gab Marcel Mußler, Herausgeber der Mußler-Briefe, zu bedenken. Dennoch ging es auch für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50
Hierzulande standen zum Wochenauftakt noch einige Unternehmen mit Zahlen im Blick. Die Resultate und der Ausblick von Europas größtem Autobauer Volkswagen
In diesem Sog verteuerten sich die Anteile des VW-Großaktionärs, der Porsche-Holding
Auch Banken waren europaweit gefragt - Deutsche Bank
Unter den wenigen Verlierern im starken Marktumfeld fanden sich die sogenannten Corona-Gewinner wieder, besonders deutlich traf es erneut den Kochboxenversender Hellofresh
Talanx-Papiere
An der MDax-Spitze profitierte der Versorger Uniper
Quelle: dpa-AFX