FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro
Unter Druck geriet der Euro von zwei Seiten: Zum einen war die Stimmung an den Finanzmärkten nicht gut, was dem Dollar als Weltreservewährung Auftrieb verlieh. Im Gegenzug geriet nicht nur der Euro unter Druck. Auch viele andere Devisen wie das britische Pfund verloren gegenüber dem Dollar an Wert.
Als zweiter Grund wurde an den Märkten der Zinsvorteil des Dollar genannt. In den USA rentieren zehnjährige Staatsanleihen derzeit mit gut 1,5 Prozent. In Großbritannien liegt der zehnjährige Kapitalmarktzins bei einem Prozent, in der Eurozone rentieren viele Staatsanleihen negativ. Diese Zinsdifferenz lässt Anlagen in der US-Währung lukrativer erscheinen, zumal die US-Notenbank Fed auf eine moderate Straffung ihrer Geldpolitik zusteuert.
Am Dienstag stehen indes nur wenige Konjunkturdaten auf dem Programm, die an den Finanzmärkten für größere Kursbewegung sorgen könnten. Am ehesten dürften Anleger Zahlen vom US-Immobilienmarkt beachten. Allerdings äußert sich eine ganze Reihe hochrangiger Zentralbanker. Unter anderem wird US-Notenbankchef Jerome Powell vor dem Bankenausschuss des Senats auftreten. Erste Äußerungen wurden bereits vorab veröffentlicht und enthalten überwiegend bekannte Positionen./bgf/jsl/jha/
Quelle: dpa-AFX