NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro
Der Euro steht zum Dollar schon seit einigen Wochen unter Druck. Ein wichtiger Grund ist der Unterschied der geldpolitischen Ausrichtung der beiden Notenbanken EZB und Fed. Während die USA auf eine geldpolitische Wende zusteuern, zeigen die Europäer bisher keine solche Neigung. Die Erwartung einer etwas weniger großzügigen Geldpolitik lässt den Dollar steigen, während der Euro an Boden verliert.
Am Mittwoch gaben robuste Wirtschaftsdaten aus den USA dem Dollar Auftrieb. In den Vereinigten Staaten ist die Zahl der noch nicht ganz abgeschlossenen Hausverkäufe im August deutlich gestiegen. Der Anstieg der sogenannten schwebenden Hausverkäufe war stärker als von Volkswirten erwartet. Historisch niedrige Kreditzinsen, ein zuletzt moderaterer Preisanstieg und mehr verfügbare Immobilien stützen den für die Gesamtwirtschaft wichtigen Immobilienmarkt./jsl/edh/he
Quelle: dpa-AFX