FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro
Der Euro steht zum Dollar schon seit einigen Wochen unter Druck. Ein wichtiger Grund sind Unterschiede in der geldpolitischen Ausrichtung der EZB und der US-Notenbank Fed. Während letztere auf eine geldpolitische Wende zusteuert, zeigt die EZB bisher keine solche Neigung. Die Erwartung einer etwas weniger großzügigen Geldpolitik lässt den US-Dollar steigen, während der Euro an Boden verliert.
Zur Wochenmitte stehen unterdessen einige Konjunkturdaten auf dem Programm. Allerdings befinden sich darunter keine Zahlen aus der ersten Reihe mit hoher Marktbedeutung.
Die Augen der Anleger richten sich vielmehr auf eine hochrangig besetzte Diskussionsrunde. Im Rahmen einer EZB-Konferenz diskutieren am frühen Abend die Zentralbankchefs vier großer Notenbanken miteinander. Ob in der Runde mit Christine Lagarde (EZB), Jerome Powell (US-Notenbank), Andrew Bailey (Bank of England) und Haruhiko Kuroda (Japan) neue geldpolitische Akzente gesetzt werden, ist aber fraglich./bgf/jsl/stk
Quelle: dpa-AFX