DAX zum Wochenbeginn im Minus erwartet – das steht im Fokus

DAX zum Wochenbeginn im Minus erwartet – das steht im Fokus
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Marion Schlegel 21.09.2020, 07:32 ‧ Marion Schlegel

Im DAX zeichnet sich am Montag ein leichterer Start ab: Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex gut zwei Stunden vor der Eröffnung rund 0,4 Prozent im Minus bei 13.068 Punkten. Der DAX befindet sich damit weiter auf Schlingerkurs. Nachdem vor zwei Wochen die 21-Tage-Linie verteidigt wurde, zeichnet sich ein erneuter Test ab. Das insgesamt leicht ansteigende Barometer für den kurzfristigen Trend liegt aktuell bei 13.094 Punkten.

DAX (WKN: 846900)

Neue Sorgenfalten bezüglich der Beziehungen zwischen den USA und China und die Nachwirkungen der Enttäuschung über die US-Notenbank hatten am Freitag bereits die Wall Street geschwächt. In den Technologiewerten setzte sich der Rückschlag mit neuen Nasdaq-Tiefs seit Ende Juli fort. Zudem wirft die nahende US-Präsidentschaftswahl ihre Schatten voraus.

Die politische Hängepartie im Streit um das Corona-Konjunkturpaket hat der Wall Street am Freitag Verluste eingebrockt. Börsianer nannten als Belastung zudem die wieder aufgeflammten Sorgen vor einer weiteren Verschlechterung der Beziehungen zwischen den USA und China.

Die wichtigsten Indizes gingen damit jeweils rund ein Prozent tiefer aus den Handel. Der Dow Jones gab um 0,88 Prozent auf 27.657,42 Punkte nach. Auf Wochensicht trat der weltweit bekannteste Aktienindex damit auf der Stelle. Der marktbreite S&P 500 verlor 1,12 Prozent auf 3.319,47 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 1,30 Prozent auf 10.936,98 Punkte nach unten.

DowJones (ISIN: DE000DB2KFA7)

In Asien haben die wichtigsten Aktienmärkte am Montag an Boden verloren. Sie folgen damit dem US-Trend vom Ausklang der vergangenen Woche. Der volatile CSI 300 mit den 300 wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen gab zuletzt rund ein halbes Prozent nach. In der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong sackte der Hang-Seng-Index zuletzt um knapp ein Prozent ab. Hier belasteten vor allem Kursverluste der HSBC-Aktie, die unter Berichten über Geldwäsche-Vorwürfe sowie Sorgen über die China-Expansion, zeitweise mehr als vier Prozent verloren und damit auf den tiefsten Stand seit Mitte der 90er-Jahre rutschten.

DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten.

(Mit Material von dpa-AFX)

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