DAX leicht im Minus erwartet, kein Handel in den USA – das ist heute wichtig

DAX leicht im Minus erwartet, kein Handel in den USA – das ist heute wichtig
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Marion Schlegel 31.05.2021, 07:36 ‧ Marion Schlegel

Die Marke von 15.500 Punkten bleibt für den DAX eine hohe Hürde. Nach seinem Wochenschluss knapp darüber taxiert der Broker IG den deutschen Leitindex am Montag zweieinhalb Stunden vor Handelsbeginn mit minus 0,3 Prozent wieder darunter auf 15.475 Punkte.

DAX (WKN: 846900)

Die Wall Street konnte zwischenzeitlich deutlichere Gewinne am Freitag angesichts neuerlicher Inflationssorgen nicht halten. In Asien starteten die Börsen nach Wirtschaftsdaten durchwachsen in die Woche.

Der DAX hatte in der Vorwoche gleich zu Beginn mit 15.568 Punkten ein neues Rekordhoch erreicht. Bereits zum wiederholten Mal fehlten im Bereich um 15.500 Punkten allerdings die Anschlusskäufe. Auf frischen Wind von der Wall Street warteten die Anleger zuletzt ebenfalls vergeblich. Zu Wochenbeginn wird er feiertagsbedingt ebenfalls ausbleiben. Da auch in London nicht gehandelt wird, ist mit einem eher ruhigen Geschehen zu rechnen.

Dem Leitindex Dow Jones blieb am Freitag am Ende ein Plus von 0,2 Prozent auf 34.529,45 Punkte. Er verbuchte damit auf Wochensicht einen Zuwachs von 0,9 Prozent. Der marktbreite S&P 500 schloss am Freitag 0,1 Prozent höher auf 4.204,11 Punkten. Hinauf um letztlich 0,2 Prozent auf 13-686,51 Punkte ging es für den technologielastigen Nasdaq 100.

Die wichtigsten Aktienmärkte in Asien sind mit Kursverlusten in die Woche gestartet. In Tokio büßte der Leitindex Nikkei 225 zuletzt 1,1 Prozent ein. Der CSI-300-Index mit den 300 größten Unternehmen an Chinas Festlandsbörsen sank am Montag um 0,4 Prozent. In Hongkong ging es für den Hang-Seng-Index um ein halbes Prozent nach unten.

Auf der Terminseite ist es angesichts der Feiertage in den USA und Großbritannien zum Wochenstart recht ruhig. In Deutschland präsentiert Grenke seine Zahlen zum ersten Quartal. In Japan wurden am Morgen Daten zur Industrieproduktion im April veröffentlicht. Diese stieg allerdings nicht so stark wie von Experten erwartet. Der Ausstoß der Industrieunternehmen in der vor Deutschland drittgrößten Volkswirtschaft der Welt habe im April im Vergleich zum Vormonat um 2,5 Prozent angezogen, teilte die Regierung am Montag auf Basis vorläufiger Daten in Tokio mit.

DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten.

(Mit Material von dpa-AFX)

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