US-Börsen im Plus - Handelsbilanzdefizit sinkt - Janet Yellen wird Fed-Chefin - Boeing, Microsoft, J.P. Morgan, Twitter

US-Börsen im Plus - Handelsbilanzdefizit sinkt - Janet Yellen wird Fed-Chefin - Boeing, Microsoft, J.P. Morgan, Twitter
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07.01.2014, 22:00 ‧ Manuel Koch

Am Dienstag gingen die US-Börsen zu Handelsbeginn ins Plus. Der Dow Jones gewann 0,6 Prozent hinzu und ging damit über die Marke von 16.500 Punkten.

Am Morgen ging der Blick auf das Handelsbilanzdefizit. Dieses betrug im November -34,3 Milliarden Dollar (-12,9%), Analysten hatten zuvor mit -40,4 Milliarden Dollar gerechnet.

Nun ist es ganz offiziell: Der US-Senat stimmte am Montagabend mit 56 zu 26 für die Berufung von Janet Yellen als neue Chefin der US-Notenbank Fed. Die 67-jährige wird die erste Frau und die erste Vize-Chefin, die den Vorsitz übernehmen wird. Ben Bernanke scheidet Ende Januar aus seinem Amt aus.

Zu Handelsende schloss der Dow Jones mit einem Plus von 0,6 Prozent bei 16.530 Punkten. Der Nasdaq Composite gewann 0,1 Prozent dazu bei 4.153 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 verbuchte einen Zugewinn von 0,6 Prozent bei 1.838 Punkten.

Zu den Gewinnern im Dow zählten: UnitedHealth Group Inc (+3,1%), Johnson & Johnson (+2,1%) und IBM (+2,0%). Die größten Verlierer waren: JP Morgan & Chase (-1,2%), Dupont (-1,0%) und Goldman Sachs (-0,6%).

Morgan Stanley hat die Aktie des Kurznachrichtendienstes Twitter (-7,3%) von "Equalweight" auf "Underweight" heruntergestuft. Das Kursziel wurde bei 33 Dollar belassen. Die Analysten der Bank raten ihren Kunden eher zu Facebook oder Google. Die Twitter-Aktie hat seit ihrem Start Ende 2013 deutlich zugelegt. Unklar ist, ob eingepreiste Zukunftsentwicklungen auch eintreffen werden.

Die arabische Fluggesellschaft flydubai hat Boeing (+1,5%) einen Großauftrag über 86 Mittelstreckenmaschinen erteilt. Der Auftrag hat einen Listenpreis von 8,8 Milliarden Dollar. Zudem bestehe eine Kaufoption auf weitere 25 Flieger. Für Boeing lief es 2013 besonders gut. Der Flugzeugbauer lieferte 648 Maschinen aus, mehr als der europäische Rivale Airbus.

Die US-Investmentbank J.P. Morgan (-1,2%) wird 1,7 Milliarden Dollar in einem Vergleich an US-Behörden überweisen, um einen Gerichtsprozess zu vermeiden. Dem Institut wird vorgeworfen, Anleger nicht ausreichend vor dem verurteilten Finanzbetrüger Bernard Madoff gewarnt und dessen Schneeballsystem gedeckt zu haben. Der Großteil der Strafe dürfte dessen Opfern zu Gute kommen.

Seit der Markteinführung im November hat Microsoft (+0,8%) bis zum Jahresende 2013 drei Millionen seiner Xbox One Spielekonsolen verkauft. Das sei ein Rekord, meldete Microsoft. Sony hatte von seiner Playstation 4 bis Anfang Dezember 2,1 Millionen Exemplare verkauft.

Am Mittwoch schauen wir von Konjunkturseite auf die Fed Minutes, den ADP-Arbeitsmarktbericht, die Verbraucherkredite und die Zahl der Hypothekenanträge.

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