DAX kaum verändert erwartet: Apple, Volkswagen, SAP, Cancom, Gazprom, Gold, Mastercard im Fokus

DAX kaum verändert erwartet: Apple, Volkswagen, SAP, Cancom, Gazprom, Gold, Mastercard im Fokus
Foto: Börsenmedien AG
Gold XAU/USD Spot Rate - %
Stefan Sommer 15.07.2014, 08:30 ‧ Stefan Sommer

Seinen Erholungsversuch vom Wochenbeginn dürfte der DAX am Dienstag zunächst nicht fortsetzen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 0,07 Prozent tiefer auf 9.776 Punkte. Tags zuvor hatte er sich nach einer sehr schwachen Vorwoche um mehr als ein Prozent verbessert. Die Vorgaben aus Übersee geben kaum frische Impulse. Zwar hat der US-Leitindex Dow Jones Industrial ein weiteres Rekordhoch markiert und auch der Nasdaq 100 schaffte einen frischen Höchststand seit Herbst 2000, die Dynamik ließ jedoch schnell nach. Aktuell steht der Terminkontrakt auf den Dow Jones 0,08 Prozent unter seinem Stand zum Xetra-Schluss am Montag. Für den Marktstrategen Stan Shamu vom Broker IG ist der ZEW-Index zwar das Highlight des Tages. Nicht zuletzt aufgrund der geringen Schwankungen im Euro, könnte sich die Reaktion allerdings in Grenzen halten. Am Nachmittag stehen in den USA noch die Zahlen zu den US-Einzelhandelsumsätzen auf dem Kalender.

Apple-Aktie: Zwei Kaufempfehlungen – Aktie startet durch Richtung Allzeithoch

Die Aktien des iPhone-Konzerns Apple sind am Montag mit einem Plus von 1,3 Prozent auf 96,45 Dollar aus dem Handel gegangen. Der Wert hat dabei unter anderem von positiven Analystenkommentaren profitiert. Katy Huberty von der Investmentbank Morgan Stanley äußerte sich mit Blick auf die anstehenden Quartalszahlen zuversichtlich. Sie dürften am oberen Ende der Unternehmensprognosen liegen. Sie hob ihr Kursziel um 11 auf 110 Dollar an und stuft die Papiere mit "Overweight" ein. Ein Händler verwies zudem auf eine Studie von Barclays. Die britische Investmentbank habe die Apple-Titel von "Equal Weight" auf "Overweight" hochgestuft.

VW-Aktie: Volkswagen tritt auf Kostenbremse – Aktie dreht nach oben

VW-Chef Martin Winterkorn stimmt seinen Konzern auf einen strikten Sparkurs ein, um bei der Rendite näher an den Rivalen Toyota heranzurücken. "Volkswagen muss auch ganz vorne sein bei effizienten Prozessen, Kosten und Rendite", sagte der Manager der "Braunschweiger Zeitung" (Dienstag). Europas größter Autobauer solle künftig deutlich mehr Gewinn pro umgesetztem Euro erzielen und einer der profitabelsten Hersteller werden. Um das zu erreichen, müsse an der Kostendisziplin ebenso gearbeitet werden wie an der Modellpolitik.

SAP-Aktie: Citigroup empfiehlt zum Kauf

Die charttechnische Situation von SAP hat sich zuletzt verbessert. Die DAX-Aktie notiert unmittelbar vor einem Kaufsignal. Kurz vor den Quartalszahlen am Donnerstag hat die US-Bank Citigroup ihre Einschätzung überarbeitet.

Cancom-Aktie: Neues Allzeithoch greifbar

Der 450-Punkte-Rutsch im DAX machte auch vor der Cancom-Aktie nicht Halt. Ergebnis: Das Papier rutschte am Freitag bis auf rund 35 Euro ab. DER AKTIONÄR wies einmal mehr darauf hin, dass schwache Tage bei der Cancom-Aktie in der Vergangenheit immer wieder gute Einstiegsgelegenheiten ergaben.

Gazprom: Jetzt bloß keine Panik …

Die Anteilseigner vom Gazprom dürften beim Anblick der heutigen Performance der Gazprom-Aktie nicht gerade in Feierlaune sein. Denn die Titel geben im frühen Handel bereits deutlich ab. Hintergrund sind diesmal allerdings nicht politische Spannungen, es gab auch keine negativen Nachrichten des weltgrößten Erdgasproduzenten.

Gold: Der Tag danach …

Der Goldpreis ging gestern mit einem dicken Minus aus dem Handel. Einmal mehr erscheint die Bewegung mehr als fragwürdig. Einmal mehr wurden gleich zu Handelsbeginn mehrere Millionen Unzen Papiergold unlimitiert verkauft. Einmal mehr knickte der Goldpreis gleich zu Beginn des Comex-Handels ein.

Mastercard: Neue Pläne – gibt die 1.900-Prozent-Aktie wieder Gas?

Der Kreditkarten-Konzern Mastercard macht Druck für eine schnellere Verbreitung kontaktloser Bezahlsysteme in Deutschland. Mit allen neu aufgestellten Kassen in Geschäften, die Mastercard-Zahlungen akzeptieren, soll ab dem 1. Januar 2015 auch kontaktloses Bezahlen möglich sein.

(Mit Material von dpa-AFX)

Behandelte Werte

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