Dialog Semiconductor: Aktie im großen Analysten-Check

Dialog Semiconductor: Aktie im großen Analysten-Check
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Marion Schlegel 15.06.2015, 07:42 Marion Schlegel

Die Aktie von Dialog Semiconductor kennt seit Mitte 2013 nahezu kein Halten mehr. Inzwischen hat sich der Wert mehr als verfünffacht. Und auch die jüngste kleine Korrektur scheint bereits wieder ausgestanden zu sein. Die Unterstützung im Bereich von 45 wurde erfolgreich getestet. Seitdem nimmt das Papier wieder Kurs auf das erst vor Kurzem markierte Mehrjahreshoch bei 52,30 Euro. Zuletzt haben auch einige Analysten die Aktie von Dialog wieder einmal näher unter die Lupe genommen. Dabei kamen erneut zahlreiche Kaufempfehlungen heraus.

Analysten heben den Daumen

Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Dialog Semiconductor auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 50 Euro belassen. Er würde eine Kursschwäche im Zusammenhang mit jüngsten Nachrichten zum Wettbewerber AMS als Kaufgelegenheit für die Aktie empfehlen, schrieb Analyst Karsten Iltgen in einer Studie vom Donnerstag. Denn entgegen Berichten, dass der österreichische Halbleiterspezialist Apple als Kunden verlieren könnte, bleibe AMS seinen Informationen zufolge mindestens im laufenden Jahr noch Zulieferer für den iPhone-Hersteller. Und noch wichtiger: Er sei nach wie vor überzeugt von einer weiter engen Kooperation zwischen Apple und Dialog.

Das Analysehaus Bryan, Garnier & Co die Aktien hat Dialog in einer Ersteinschätzung ebenfalls zum Kauf empfohlen und einen fairen Wert von 57 Euro genannt. Die Papiere des Halbleiterherstellers seien wie die Anteilsscheine des ebenfalls neu mit "Buy" bewerteten Wettbewerbers Infineon gut positioniert, um am besten vom anhaltenden Wachstum bestimmter Branchen und Geschäftsfelder zu profitieren. Analyst Dorian Terral verwies auf die Automobilindustrie sowie die Industriebranche insgesamt und den Trend hin zum "Internet der Dinge".

Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Dialog Semiconductor auf "Buy" mit einem Kursziel von 59 Euro belassen. Nach Berichten, dass der Chiphersteller AMS den iPhone-Hersteller Apple als Auftraggeber verloren haben könnte, gebe es Sorgen über ein ähnliches Schicksal des langjährigen Zulieferers Dialog, schrieb Analyst Tim Wunderlich in einer Studie vom Donnerstag. Diese teile er aber nicht, da die Dialog-Technik keine Standardware sei, sondern individuell auf Apple zugeschnitten. Um diese zu ersetzen, würde ein Konkurrent 12 bis 18 Monate brauchen.

Auch DER AKTIONÄR ist weiter optimistisch und empfiehlt die Gewinne von mittlerweile mehr als 100 Prozent seit der Empfehlung im Oktober vergangenen Jahres mit einem auf 36 Euro nachgezogenen Stoppkurs weiter laufen zu lassen.

(Mit Material von dpa-AFX)

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