VW, Daimler, BMW: Gute Nachrichten für die Autobauer – steigende Absätze in China

VW, Daimler, BMW: Gute Nachrichten für die Autobauer – steigende Absätze in China
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Jochen Kauper 13.10.2015, 08:16 Jochen Kauper

Vor wenigen Wochen noch war das Gejammer groß. Der Automarkt in China würde zusammenbrechen, gar von einem Minus bei den Zulassungszahlen im Vergleich zum Vorjahr war die Rede, die Experten überschlugen sich einmal mehr mit Hiobsbotschaften. Und jetzt? Nur wenige Wochen später scheint sich das Blatt zu drehen: Den zweiten Monat in Folge kann einer der wichtigsten Absatzmärkte für die deutschen Hersteller BMW , Daimler und VW zulegen. Im September stieg der Absatz nach den Daten des Branchenverbands PCA um 2,5 Prozent zum Vorjahr, wie der Verband am Dienstag in Peking mitteilte. Damit konnte sich die positive Stimmung des August weiter behaupten, als der Abwärtstrend von Juni und Juli gestoppt wurde. Die Zahl der verkauften Fahrzeuge sei im Vergleich zum Vorjahr im September auf 1,71 Millionen gestiegen, hieß es weiter.
Offen ist noch, wie sich die Lage nach Einschätzung des anderen Branchenverbands CAAM entwickelt hat. Dieser erhebt andere Daten. Die deutschen Hersteller Audi, BMW und Daimler hatten in den vergangenen Tagen bereits von zum Teil stark gestiegener Nachfrage in China berichtet.

Quelle: Börsenmedien AG

Daimler: Starke Erholungsbewegung

Gut sieht es weiter für die Daimler-Aktie aus. Das Papier bleibt im Autosektor auch der Favorit von DER AKTIONÄR. Die Aktie hat längst die Erholung gestartet. Rücksetzer sind drin, welche Anleger allerdings nicht aus der Ruhe bringen sollten. Bis zum Jahresende sind 80 Euro oder mehr drin!

BMW: Gute Zahlen

Mit 215.413 Autos der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce hat die BMW-Gruppe ihr bestes September-Ergebnis aller Zeiten erzielt. Die Verkäufe wurden im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,8 Prozent gesteigert. Trader können allerdings nach dem Sprung über den Widerstand bei 88,35 Euro und dem Bruch des Abwärtstrends bei BMW eine Position wagen.

Quelle: Börsenmedien AG

Mehr zur Einschätzung der VW-Aktie lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von DER AKTIONÄR.

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