Die Fachleute des Zürcher Finanzbrief erklären, Volkswagen sei seit vergangenem Herbst einer der liebsten Werte überhaupt. Keine Horrormeldung war schlimm genug und am besten wären die in der Presse verbreiteten Summen als Schaden aus dem Abgasskandal noch viel höher gewesen. Denn selbstverständlich war das Spiel der USA offensichtlich: Viel Angst machen, damit letztlich niemand mehr muckt, wenn die Milliarden nach Übersee überwiesen werden. Je konkreter die Zahlen nun werden, umso entspannter werden die Anleger, denn die fürchten sich vor allem vor Unsicherheit. Zudem hat VW bereits im ersten Quartal des laufenden Jahres bei einem im Jahresvergleich stabilen Umsatz wieder viel Geld verdient. Dabei hat Volkswagen sogar Toyota bei den Verkaufszahlen vom Spitzenplatz verdrängt. Nun sollten Anleger auf eine letzte Welle an Horrormeldungen hoffen, um ein letztes Mal günstig einsteigen zu können.
Volkswagen: Horrormeldungen machen die Aktie zum größten Liebling
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