Tesla: Der verrückte Musk ist zurück

Tesla: Der verrückte Musk ist zurück
Foto: Techa Tungateja/iStockphoto
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17.06.2024, 13:38 ‧ Tim Thiemann

Es scheint, als hätten sich die Probleme bei Tesla in Luft aufgelöst. Denn auf der Hauptversammlung am letzten Donnerstag war der alte Elon Musk wieder zurück und zog die Aktionäre in seinen Bann. Der CEO zeigte sich wieder in Redelaune und versprach den Investoren eine „wilde Zukunft“.

Musk zeigte sich wieder in Hochform und sprach über Teslas humanoiden Roboter „Optimus“, der im Jahr 2021 sein öffentliches Debüt gab. Dieser solle schon in einigen Büros in Palo Alto zum Einsatz kommen und Musk prognostizierte, dass im nächsten Jahr mehr als 1.000 Roboter aktiv sein werden. Bis 2026 sollen diese in der Lage sein, eine Reihe von neuen Aufgaben zu erledigen. 

So erwartet der Tesla-CEO, dass die Zahl der humanoiden Roboter die Bevölkerungsanzahl erreichen wird. In diesem Szenario solle Tesla jährlich bis zu 100 Millionen Roboter herstellen – oder ungefähr so viele Fahrzeuge, wie aktuell jedes Jahr von der gesamten Automobilindustrie produziert werden. Dies soll einen Gewinn von einer Billion Dollar in die Kasse spülen.

Doch allein Optimus solle den Unternehmenswert um 25 Billionen Dollar steigern (Zum Vergleich hat Tesla aktuell eine Marktkapitalisierung von rund 560 Milliarden Dollar). Hierfür nannte Musk aber keinen genaueren Zeitpunkt. Hinzu komme noch eine Bewertung von fünf bis sieben Billionen Dollar durch das Erreichen von autonomen Fahrzeugen bis 2029 – ähnlich wie es Cathie Wood, die Gründerin von ARK Innovation, prognostizierte. 

Beendet wurde die Rede von Musk mit großen Tönen, so werde man jetzt nicht nur ein neues Kapitel aufschlagen, sondern mit einem neuen Buch beginnen.

Tesla (WKN: A1CX3T)

Es wird sich zeigen, wie lange der „Musk-Optimismus“ bei den Aktionären anhält. Die Pläne sind groß – wieder einmal. Die Kritiker rund um Tesla werden aber auch nicht weniger. Der Elektroautobauer hat weiter Probleme auf dem Automarkt, weshalb Tesla nur auf der Watchlist bleibt.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Leon Müller, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Tesla.

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Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Tesla.

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