Repsol: Ausbruch dank Dividendenanhebung

Repsol: Ausbruch dank Dividendenanhebung
Foto: Jezper/shutterstock
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Thorsten Küfner 23.02.2024, 10:40 Thorsten Küfner

Die Aktie des spanischen Energieriesen Repsol konnte gestern kräftig zulegen und generierte damit ein frisches Kaufsignal. Hauptgrund dafür war die Ankündigung, dass die ohnehin schon stattliche Dividende erneut angehoben wird. Demnach soll es pro Jahr jetzt 0,90 Euro je Aktie geben, woraus sich eine Brutto-Rendite von sechs Prozent errechnet.

Dabei verbuchten die Spanier im vierten Quartal wie erwartet einen deutlichen Gewinnrückgang, da die Ölpreise im Schlussquartal 2022 bedingt durch den Ukraine-Krieg noch deutlich höher lagen als Ende 2023. Indes fiel der Nettogewinn um 63 Prozent auf 383 Millionen Euro. Der Gewinn pro Aktie lag bei 0,30 Euro (Vorjahr: 0,75 Euro). Der bereinigte Gewinn verringerte sich von 2,0 auf 1,2 Milliarden Euro. Das EBITDA sank um 30 Prozent auf knapp 2,1 Milliarden Euro. Beim Umsatz verbuchte man einen Rückgang von 16,8 auf 15,5 Milliarden Euro. Hingegen wurde die Gesamtproduktion um 7,9 Prozent auf 595 Tausend Barrel pro Tag erhöht.

Darüber hinaus hob Repsol die Dividende an und kündigte ein Strategie-Update an, wonach dieses eine Bardividende von 4,6 Milliarden Euro vorsieht. Das Unternehmen kündigte eine Erhöhung der Bardividende um rund 30 Prozent auf 0,90 Euro brutto je Aktie an. Dies übertrifft die im Strategieplan 2021-2025 für 2025 vorgesehene Vergütung.

Darüber hinaus wurde ein Programm zum Rückkauf eigener Aktien beschlossen. Die maximale Anzahl der zu erwerbenden Aktien liegt bei 35 Millionen. In Verbindung mit der angehobenen Dividende ergeben sich daraus bis zum Jahre 2027 Gesamt-Ausschüttungen von bis zu zehn Milliarden Euro in diesem Zeitraum.

Zudem will Repsol zwischen drei und vier Milliarden Euro in Erneuerbare Energien investieren, um bis 2027 über eine installierte Kapazität von 9,0 bis 10,0 Gigawatt zu verfügen.

Repsol (WKN: 876845)

Trotz der zuletzt starken Kursentwicklung bleibt es dabei: DER AKTIONÄR hält die Repsol-Papiere für viel zu günstig bewertet. Die erfreuliche Entwicklung im operativen Geschäft, die solide Bilanz, die attraktive Bewertung und natürlich die stattliche Dividende sind klare Kaufgründe für die Aktie. Wer investiert ist, beachtet den Stoppkurs bei 11,60 Euro.

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