KI-Blase? Nicht bei diesen Papieren!

KI-Blase? Nicht bei diesen Papieren!
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Michael Diertl 20.05.2026, 14:30 Michael Diertl

Die Papiere der großen KI-Player wie AMD, Nvidia und Co haben zuletzt ein Allzeithoch nach dem anderen markiert und erreichen geradezu schwindelerregende Höhen. Das gilt mitunter auch für die Bewertungen. Das langfristige Renditepotenzial hingegen ist statistisch derzeit sehr gering – allerdings nicht bei allen KI-Titeln.

US-Tech-Aktien werden dank des KI-Booms und den damit einhergehenden Wachstumserwartungen weiterhin mit hohen Bewertungsprämien gehandelt. Das Forward KGV des S&P 500 liegt dadurch mittlerweile zwischen 22 und 23. Ein Niveau, das historisch betrachtet sehr hoch ist, wie die Daten von JPMorgan zeigen.

Forward KGV S&P 500
Quelle: JP Morgan Chase
Forward KGV S&P 500

Laut der Statistik der US-Investmentbank lag die durchschnittliche jährliche Rendite in den folgenden zehn Jahren zwischen plus zwei und minus zwei Prozent, wenn das Forward KGV sich auf dem aktuellen Niveau befand. Oder anders ausgedrückt: Statistisch betrachtet erscheint es derzeit sinnvoller, sein Geld über die nächsten zehn Jahre auf das festverzinste Girokonto zu legen als in den S&P 500 zu investieren.

Ganz anders sieht es hingegen am chinesischen Aktienmarkt aus. Der Benchmark-Index Hang Seng handelt mit einem Forward KGV zwischen 11 und 12, der chinesische Aktienmarkt ist damit nur etwa halb so teuer, wie der US-amerikanische.

Der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass China-Aktien damit auch ein deutlich höheres Renditepotenzial haben. Auf dem aktuellen Bewertungsniveau liegt dieses für die nächsten zehn Jahre zwischen neun und elf Prozent pro Jahr.

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Nvidia (WKN: 918422)

Die Statistik zeigt, dass der chinesische Aktienmarkt mittel- und langfristig betrachtet ein deutlich höheres Aufwärtspotenzial hat als der US-amerikanische. Das sollte umso mehr für ausgewählte Titel aus dem Tech-Sektor gelten, denn die KI-Party hat bei China-Aktien noch nicht einmal begonnen. Welche Papiere am meisten Potenzial haben und sich in wenigen Jahren sogar vervielfachen können, erfahren Sie im Börsenbrief China Stock Report.

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Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.

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