Infineon am DAX-Ende: Kein Grund zur Sorge

Infineon am DAX-Ende: Kein Grund zur Sorge
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Infineon Technologies AG - %
DER AKTIONÄR 19.02.2016, 08:38 ‧ DER AKTIONÄR

Die Infineon-Aktie hat in den vergangenen Tagen eine starke Performance aufs Parkett gelegt. Inzwischen hat sich der DAX-Titel wieder deutlich vom Zwischentief bei 10,11 Euro gelöst. Am Freitag zählt der Halbleiterhersteller vorbörslich allerdings wieder zu den schwächsten Werten im DAX. Für Anleger ist dies kein Grund, um in Panik auszubrechen.

Das Minus von Infineon ist einfach zu begründen. Nach der Hauptversammlung am Donnerstag wird die Aktie ex-Dividende gehandelt. 20 Cent pro Anteilsschein schüttet der Konzern an seine Aktionäre aus. Dies entspricht einer Dividendenrendite von rund 1,7 Prozent. Neben dem Beschluss der Dividende machte das Infineon-Management um Konzernchef Reinhard Ploss auf der Hauptversammlung auch Aussagen zum laufenden Geschäftsjahr. Trotz der Konjunktursorgen in China rechnet man weiterhin mit einem profitablen Wachstum. Die Prognosen wurden entsprechend bestätigt.

2016 soll der Umsatz laut Ploss um etwa 13 Prozent zulegen. Der Vorstandsvorsitzende bestätigte zudem die Schätzung für den operativen Gewinn bei einer Milliarde Euro. Die Betriebsrendite liegt bei etwa 16 Prozent. Ebenfalls positiv: Die mauen Aussichten in China belasten den Konzern weniger stark als befürchtet. Die Halbleiter von Infineon sind hauptsächlich für Exportprodukte bestimmt, weshalb das Geschäft weniger abhängig von der chinesischen Binnenkonjunktur ist. Zudem boomt im Reich der Mitte das wichtige Geschäft im Bereich der Elektromobilität.

Quelle: Börsenmedien AG

Ausbruch möglich

Der leichte Rücksetzer nach der Dividendenzahlung belastet das Bild bei Infineon kaum. Aus charttechnischer Sicht ist der Ausbruch aus dem kurzfristigen Abwärtstrend weiterhin möglich. Das nächste Ziel der Aktie lautet dann zwölf Euro. Anleger setzen den Stoppkurs bei 9,80 Euro, unterhalb der wichtigen Unterstützung im Bereich von 10,20 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)

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