Gold: Rüsten Sie sich für das Schlimmste

Gold: Rüsten Sie sich für das Schlimmste
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Markus Bußler 10.03.2015, 09:03 Markus Bußler

Der Goldpreis steht weiter unter Druck. Die Zinsangst geht um. Wenn die US-Notenbank im Juni beginnt, die Zinsen anzuheben, dann wäre das – nach allgemeiner Lesart – schlecht für den Goldpreis. Anleger sind gut beraten, sich auf das Schlimmste vorzubereiten. Der Goldpreis könnte bis in dreistellige Kursregionen fallen.


Wer nach fundamentalen Gründen für einen weiteren Kursrutsch beim Goldpreis sucht, wird sicherlich fündig. Neben der Sorge vor steigenden Zinsen in den USA dürfte auch der starke Dollar auf der Entwicklung des Goldpreises lasten. Der Dollar hat zuletzt gegenüber nahezu allen Währungen an Wert gewonnen. Und da, wie gestern bereits geschrieben, auch Gold als Währung gesehen wird, wird der Dollar auch gegen Gold stärker. Dass der Dollar gleichzeitig gegenüber dem Euro an Wert gewinnt, dämpft die Kursverluste des Goldpreises in Euro allerdings deutlich.

Kostensenkungen

Zuletzt haben die Goldproduzenten ihre Kosten – durch Entlassung aber auch durch Einsparungen aufgrund eines niedrigeren Ölpreises und durch weniger Ausgaben für Exploration – deutlich gesenkt. Das Problem: Aus fundamentaler Sicht könnte der Goldpreis jetzt weiter fallen, ohne dass die Gefahr besteht, dass zahlreiche Projekte stillgelegt werden würden und der Goldmarkt damit in ein Defizit rutschen würde. Die Sparbemühungen der Goldproduzenten könnten somit der Nährboden für weitere Verluste beim Goldpreis sein. Paradox.

Anleger sind gut beraten sich abzusichern. Wer Minenaktien im Depot hat, sollte auf jeden Fall mit einem Stoppkurs arbeiten. Zwar fallen die Kursverluste auf Eurobasis nicht ganz so dramatisch aus wie auf Dollarbasis. Dennoch müssen Anleger ihr Kapital schützen. Außerdem sollten Anleger weiter im vorgestellten Turbo-Put mit der WKN VZ05E1 investiert bleiben. Die Abwärtsdynamik könnte noch einmal zunehmen. Saisonal würde das Tief zwar gut in den Monat April passen. Doch theoretisch könnte das Tief auch mit dem ersten Zinsschritt der Fed zusammenfallen. Das klingt zwar ebenfalls paradox. Doch erinnern Sie sich: Der letzte Anstieg bei Gold ging mit dem Beginn von Tapering durch die US-Notenbank einher … Sehen Sie dazu auch dieses Video.

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