Gazprom: Der nächste Nackenschlag

Gazprom: Der nächste Nackenschlag
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Thorsten Küfner 30.01.2015, 11:45 Thorsten Küfner

Der Aktienkurs des Erdgasriesen Gazprom knickt im heutigen Handel erneut deutlich ein. Hintergrund ist die überraschende Leitzinssenkung der russischen Zentralbank. Dieser Schritt belastet natürlich den Kurs des Rubels und führt zu Kursverlusten der in Euro notierten russischen Aktien.

Erst im Dezember hatte die Notenbank den Leitzins zur Stützung des damals abstürzenden Rubels um 6,5 Prozentpunkte auf 17,0 Prozent angehoben. Nachdem sich der Rubel mittlerweile wieder etwas stabilisiert hat, folgt nun die Senkung auf 15,0 Prozent. Eine Stellungnahme der Notenbank gab es bislang noch nicht. Der Rubelkurs gibt kurz nach der Entscheidung um rund drei Prozent nach.

Eher Zockerei als Geldanlage

Die Aktie von Gazprom ist ein äußerst heißes Eisen und ausnahmslos für mutige Anleger mit einem sehr langen Atem geeignet. Konservative Anleger sollten die Papiere wegen der zahlreichen hohen Risiken – politische Risiken, Währungsrisiken und eine hohe Verschuldung – weiterhin meiden. Zumal mittlerweile auch die Dividende in Gefahr sein dürfte.

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