Gazprom: Das tut weh

Gazprom: Das tut weh
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Thorsten Küfner 30.08.2014, 09:00 Thorsten Küfner

Die Aktie von Gazprom ist in der vergangenen Handelswoche erneut heftig unter Druck geraten. Der Grund hierfür waren die Grenzübertritte russsicher Soldaten im Osten der Ukraine. Dies hat die Marktteilnehmer natürlich erneut stark verunsichert, weshalb viele Investoren aus den Titeln des russischen Gasriesen ausgestiegen sind.

Durch den jüngsten Kursrutsch hat sich zudem das Chartbild wieder eingetrübt. Nachdem der Kurs aus dem kurzfristigen Abwärtstrend ausbrechen konnte und man eigentlich mit einem weiteren Kursanstieg rechnen konnte, haben die Grenzübertritte wieder einmal bewiesen, dass die politische Lage bei der Gazprom-Aktie wesentlich mehr Einfluss hat als jegliche Chartsignale.

Nerven und Geduld gefragt

Der jüngste Kursrutsch belegt einmal mehr, dass die Aktie von Gazprom angesichts der enormen politische Risiken und der hohen Volatilität nichts für Anleger mit schwachen Nerven ist. Mutige, langfristig orientierte Anleger können hingegen wegen der sehr günstigen Bewertung (KGV von 3, KBV von 0,25 und Dividendenrendite von knapp fünf Prozent) weiterhin zugreifen. Der Stopp sollte bei 4,70 Euro belassen werden.

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