Euro am Sonntag: Alarmsignal bei der Commerzbank: jetzt neu mit Kapitalproblem

Euro am Sonntag: Alarmsignal bei der Commerzbank: jetzt neu mit Kapitalproblem
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01.08.2016, 12:38 ‧ Werner Sperber

Die Euro am Sonntag verweist auf die Probleme der europäischen Bankenbranche grundsätzlich, also etwa der Regulierung, Niedrig- und Strafzinsen sowie die nach der Entscheidung der Briten aus der Europäischen Union austreten zu wollen (Brexit) erneuten Sorgen vor einer sich abschwächenden Wirtschaft. Bei der Commerzbank sank im zweiten Quartal des laufenden Jahres die sogenannte harte Kernkapital-Quote überraschend sogar von 12,0 auf 11,5 Prozent. Bankenaufseher fordern mittelfristig eine Quote von mindestens 12,25 Prozent.

Seit Mai hat Privatkunden-Vorstand Martin Zielke den ausgeschiedenen Vorstandsvorsitzenden Martin Blessing auf dessen Posten abgelöst. Zielke möchte erst im Herbst erklären, wie er die Erträge der Commerzbank wenigstens stabil halten möchte. Stellenstreichungen, Sparen vor allem im Geschäft mit mittelständischen Firmenkunden sowie verstärkte Digitalisierung dürften jedoch zum neuen Konzept gehören. Die Euro am Sonntag rät vor diesem Hintergrund zum „Halten“ der Aktie, die mit einem KBV von 0,3 und einem KGV von 6 für das nächste Jahr bewertet wird. Das Kursziel beträgt 8,50 Euro und die Absicherung sollte bei 4,80 Euro gesetzt werden.


Fernöstliche Weisheit für entspannten Anlageerfolg

Quelle: Börsenmedien AG

 

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ISBN: 9783864702945
Seiten: 368
Erscheinungsdatum: 03.03.2016
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
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