DAX: Schwache Vorgaben aus Asien, Zinsangst und Sorge um China-Lockdowns, Bitcoin unter Druck, BASF, Rheinmetall, und Oracle im Fokus – das ist heute wichtig

DAX: Schwache Vorgaben aus Asien, Zinsangst und Sorge um China-Lockdowns, Bitcoin unter Druck, BASF, Rheinmetall, und Oracle im Fokus – das ist heute wichtig
Foto: YAY Images/IMAGO
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Marion Schlegel 13.06.2022, 07:45 Marion Schlegel

Nach den kräftigen Kursverlusten zum Wochenausklang ist am Montag keine Stabilisierung in Sicht. Angesichts hoher Inflationsraten, Zinsängsten und damit verbundenen Konjunktursorgen geht der Kursrutsch des DAX wohl weiter. Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex zwei Stunden vor Handelsbeginn 1,65 Prozent tiefer auf 13.535 Punkte.

DAX (WKN: 846900)

Damit rückt das Mai-Tief von 13.380 Punkten näher. Die Verluste seit dem Zwischenhoch vor einer Woche erhöhen sich wohl auf fast 1.200 Punkte. Die hohe Inflation schürt global die Zinsangst. Als zusätzliche Sorge kommen drohende Lockdowns in China hinzu, wo am Wochenende in Peking und Shanghai wegen erneuter Corona-Ausbrüche erneut Massentests durchgeführt wurden.

Inflations- und Konjunktursorgen haben am Freitag auch die jüngste Talfahrt der US-Börsen beschleunigt. Die Inflationsrate in den USA kletterte im Mai auf den höchsten Stand seit über 40 Jahren. Die Verbraucherpreise stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,6 Prozent. Volkswirte hatten hingegen im Schnitt eine unveränderte Inflationsrate von 8,3 Prozent erwartet. Zudem fiel die Stimmung der Verbraucher im Juni angesichts der hohen Inflation auf ein Rekordtief. Der Leitindex Dow Jones Industrial büßte 2,73 Prozent auf 31.392,79 Punkte ein. Auf Wochensicht bedeutet dies ein Minus von 4,58 Prozent.

Die wichtigsten Aktienmärkte in Asien sind mit deutlichen Kursverlusten in die neue Handelswoche gestartet. Die Sorge vor kräftigen Zinserhöhungen angesichts der hohen Inflation dämpft auch dort die Kauflaune weiterhin stark. In Tokio büßte der japanische Leitindex Nikkei 225 am Montag kurz vor Handelsende 2,8 Prozent ein. Auch in Hongkong gab es deutliche Verluste. Der Hang-Seng-Index sank ebenfalls um 2,8 Prozent. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Unternehmen des chinesischen Festlands gab um 1,3 Prozent nach.

Auf der Terminseite ist es zu Wochenbeginn recht ruhig. Bei BASF findet die Pressekonferenz Agricultural Solutions statt, bei General Motors die Hauptversammlung. Oracle wird am Abend nach US-Börsenschluss die Zahlen für das vierte Quartal veröffentlichen. Im Fokus stehen am Montag zudem nach dem angekündigten Aktiensplit die Aktie von Tesla sowie nach einer Kaufempfehlung von Goldman Sachs die Aktie von Rheinmetall. Im Blickpunkt steht nach kräftigen Kursverlusten zudem der Bitcoin.

DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten.

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