DAX leicht im Minus erwartet, kein Handel in den USA und China, Mercedes-Benz, Volkswagen, Porsche und Cewe im Fokus – das ist heute wichtig

DAX leicht im Minus erwartet, kein Handel in den USA und China, Mercedes-Benz, Volkswagen, Porsche und Cewe im Fokus – das ist heute wichtig
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Marion Schlegel 02.01.2023, 07:34 Marion Schlegel

Am ersten Börsentag des neuen Jahres zeichnet sich für den DAX ein schwacher Auftakt ab. Etwa zwei Stunden vor dem Xetra-Start am Montag taxiert der Broker IG den deutschen Leitindex 0,36 Prozent niedriger auf 13.873 Punkte. Trotz der leichten Kursverluste dürfte der Handel aber ruhig starten, denn nachrichtlich hat die Tagesagenda zunächst wenig zu bieten.

DAX (WKN: 846900)

Auch von den Weltbörsen werden keine großen Impulse kommen, weil viele noch einen Tag pausieren. So auch die tonangebende Wall Street, die erst am Dienstag den Handel wieder aufnehmen wird. Auch in Australien, China, Japan und Großbritannien wird am Montag noch nicht gehandelt. In den kommenden Tagen und Wochen wird sich dann zeigen, ob die Hoffnung vieler Anleger, dass 2023 nach einem DAX-Verlust von rund zwölf Prozent im vergangenen Jahr besser werden könnte, bewahrheitet.

Anlegern bleibt damit etwas Zeit, sich neu zu orientieren – aber nicht viel, wie der Marktbeobachter Stephen Innes von SPI Asset Management betont. "Die Treiber der hohen Inflation haben Bestand", fasste er die Lage generell zusammen. Er verwies deshalb auf wichtige Ereignisse im Laufe der Woche, darunter das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank Fed am Mittwoch und der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag.

Am Mittwoch steht zudem die Veröffentlichung der Pkw-Neuzulassungszahlen in Deutschland für Dezember auf der Agenda. Damit rücken die Autobauer um Mercedes-Benz, Volkswagen, Porsche & Co in den Fokus. Im Blickpunkt steht am Montag zudem Cewe. Dem Fotodienstleister bleibt der zermürbende Führungsstreit auch im neuen Jahr erhalten. Wie der Vorstand der Neumüller Cewe Color Stiftung am Sonntag mitteilte, haben zwei rechtliche Gutachten ergeben, dass die Abstimmung über die Mitgliedschaft von Rolf Hollander im Kuratorium für weitere vier Jahre und ebenso über seine Funktion als Vorsitzender nicht die nach der Satzung notwendige Mehrheit erreicht hat. Zweifel an der Bestellung hatte der Vorstand bereits Ende November geäußert.

In New York hat der Aktienmarkt am letzten Handelstag eines enttäuschenden Börsenjahres etwas schwächer geschlossen. Als wollten die Anleger am Freitag doch noch Plus-Vorzeichen sehen, machten die Indizes ihre im Verlauf deutlichen Verluste zum Handelsschluss fast noch wett. Der Leitindex Dow Jones Industrial verlor letztlich 0,22 Prozent auf 33.147,25 Punkte. Der marktbreite S&P 500 gab um 0,25 Prozent auf 3.839,50 Punkte nach. Beim technologielastigen Nasdaq 100 belief sich der Abschlag am Ende des Tages nur noch auf 0,10 Prozent auf 10.939,76 Zähler. Alle drei Indizes verbuchten im Monat Dezember hohe Verluste, allein der Nasdaq 100 rutschte um gut neun Prozent ab.

DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten.

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