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BP, Repsol & Co: Die Gewinne sprudeln weiter

BP, Repsol & Co: Die Gewinne sprudeln weiter
Foto: Anton Petrus/Getty images
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Thorsten Küfner 11.03.2024 Thorsten Küfner

Während etwa der Goldpreis zuletzt täglich neue Rekordhöchststände markierte, pendelten die Ölpreise in den vergangenen Handelswochen meist lediglich seitwärts. Für viele Energieriesen wie etwa Repsol oder BP ist dies kein Problem. Denn die Unternehmen haben mit dem aktuellen Preisniveau keine Schwierigkeiten, Woche für Woche Gewinne einzufahren.

Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet aktuell rund 82 Dollar, bei WTI liegt der Preis derzeit bei rund 78 Dollar. In der vergangenen Handelswoche gab es für die Ölpreise letztlich kaum Impulse. Für nur vorübergehenden Preisauftrieb sorgte die zeitweise Aussetzung der großen US-Ölpipeline Keystone, die Kanada und die USA verbindet. Deren Betreiber TC Energy sprach allerdings, dass es sich dabei lediglich um eine Vorsichtsmaßnahme handele. Es sei kein Rohöl ausgetreten.

Russland hat laut der Nachrichtenagentur Bloomberg zuletzt deutlich weniger Rohöl exportiert. Die Lieferbeschränkungen des Ölverbundes Opec+ wurden so wieder eingehalten. "Allerdings bleibt abzuwarten, ob dies von längerer Dauer oder erneut nur auf wetterbedingte Verzögerungen bei der Verladung zurückzuführen ist", schreibt Carsten Fritsch, Rohstoffexperte bei der Commerzbank. Möglicherweise würden sich auch neue US-Sanktionen bemerkbar machen.

Ansonsten hat sich an den Rahmenbedingungen am Erdölmarkt wenig geändert. Für prinzipiell hohe Preise sprechen der Gaza-Krieg und die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten. Sie machen sich am Ölmarkt in Risikoaufschlägen bemerkbar. Hinzu kommt das knappe Angebot des Förderverbunds Opec+. Die Nachfrage nach Erdöl, Benzin und Diesel kommt jedoch aufgrund der weiterhin lahmenden Weltkonjunktur einfach nicht richtig in Fahrt.

BP (WKN: 850517)

Es bleibt dabei: Die mittel- bis langfristigen Perspektiven für BP und Repsol sind dank ihrer guten Kostenstrukturen und soliden Bilanzen nach wie vor gut und würden sich natürlich mit jedem weiteren Dollar bei den Ölpreisen zusätzlich verbessern. Mit dem aktuellen Preisniveau kommen beide gut zurecht. Zudem locken die Dividendenperlen mit günstigen Bewertungen. Wer bereits investiert ist, beachtet die Stoppkurse bei 4,60 Euro (BP) beziehungsweise 11,60 Euro (Repsol). 

Repsol (WKN: 876845)

Mit Material von dpa-AFX

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