Boerse Easy: Volkswagen muss wohl noch viel mehr bezahlen

Boerse Easy: Volkswagen muss wohl noch viel mehr bezahlen
Foto: Börsenmedien AG
Volkswagen AG ZC 09/PERP -%
30.06.2016, 06:40 ‧ Werner Sperber

Die Spezialisten von Börse easy vermuten, Volkswagen muss für die „Dieselgate“ offenbar mehr aufwenden als bislang gedacht. Die Nachrichtenagentur Reuters beruft sich auf Insider und berichtet, für die Diesel-Automobile mit zwei Liter Hubraum müsse das Unternehmen in den USA 15 Milliarden Dollar zahlen. In der vergangenen Woche wurde diese Summe noch auf zehn Milliarden Dollar geschätzt. Im September 2015 hatte Volkswagen auf Druck der US-Umweltbehörden gestanden, Abgaswerte bei diesen 2,0-Liter-Dieselmotoren mit einer speziellen Software manipuliert zu haben. Weltweit sind rund elf Millionen Fahrzeuge betroffen.

Allerdings ist die juristische Abarbeitung von Dieselgate damit für Volkswagen noch nicht abgeschlossen: Neben diversen strafrechtlichen Ermittlungen stehen auch noch zahlreiche Schadensersatzklagen von Autobesitzern, Händlern und institutionellen Investoren im Raum. Die Sachkenner von Börse easy raten deshalb dazu, weiter die Finger von der Aktie zu lassen.

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
Volkswagen Vz. - €

Buchtipp: Rule Breaker Investing

Wer den Markt schlagen will, darf nicht den Regeln folgen. In „Rule Breaker Investing“ erklärt David Gardner, warum außergewöhnliche Aktien von außer­gewöhnlichen Denkern entdeckt werden. Statt auf kurzfristige Trends setzt er auf Zukunftsvisionen, Innovation und Mut zum Andersdenken. Mit praxisnahen Strategien, klaren Auswahlkriterien und inspirierenden Fallbeispielen liefert er einen Leit­faden für alle, die langfristig überdurchschnittliche Gewinne erzielen wollen. Ein Must-read für Anleger, die den Mut haben, Regeln zu brechen – und außergewöhnliche Renditen einzufahren.

Rule Breaker Investing

Autoren: Gardner, David
Seitenanzahl: 336
Erscheinungstermin: 25.06.2026
Format: Klappenbroschur
ISBN: 978-3-68932-071-3

Preis: 29,90 €