Die Fachleute der Wirtschaftswoche erinnern an die Zahlen der BASF SE für das erste Quartal des laufenden Jahres. Dabei sank der Gewinn im Jahresvergleich um 20 Prozent woraufhin die Notierung der Aktie ebenfalls nachgab. Die Gründe für den niedrigeren Ertrag sind vielfältig aber nur vorübergehend: Die Öl- und Gas-Tochterfirma Wintershall wurde vom eingebrochenen Ölpreis belastet. Der Ölpreis erholt sich derzeit. Aufgrund des abgesackten Ölpreises kamen auch die Preise für Basis-Chemikalien unter Druck. Auch hier hilft der sich erholende Ölpreis. Weil der Aktienkurs niedriger ist, muss das Chemieunternehmen auch weniger für Mitarbeiter-Optionen für Aktien ausgeben. Auch die Prämien von insgesamt 100 Millionen Euro fallen nicht erneut an, die waren schließlich das Geschenk an die Mitarbeiter zum 150. Firmengeburtstag. Dafür laufen die Geschäfte mit Autozubehör und Pflanzenschutz aufgrund der lebhaften Nachfrage aus Europa und den USA wohl weiterhin sehr gut. Die Wachstumsrate im Jahr 2015 ist zweistellig. In diesem Jahr dürfte die BASF SE 5,52 Euro je Aktie verdienen und im nächsten Jahr 6,20 Euro, was dann einem KGV von 14 entspräche. Dazu kommt noch die Dividendenrendite von 3,2 Prozent, die ebenfalls für einen Einstieg spricht.
BASF: Die Delle ist spitze; Börsenwelt Presseschau I
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